Geschichte


Die Rinderrasse der Texas Longhorn entwickelte sich in Amerika, wo sie sich optimal der rauen Gegend anpasste. Die langen Hörner bildeten sich wegen der Dornen und Büsche des Wilden Westens. Um 1900 war die Rasse vom Aussterben bedroht, da sie mit anderen eingewanderten Rassen gekreuzt wurde. Im Jahre 1927 wurden die Texas Longhorns in Oklahoma und Nebraska unter Schutz gestellt und 1964 wurde in Amerika die erste Züchtervereinigung gegründet. Heute umfasst das Herdebuch mehrere tausend Tiere.

Die Texas Longhorns haben sowohl punkto Zucht als auch Fleischproduktion ein grosses Potenzial. Der niedrige Cholesterin-Fettgehalt und der sehr tiefe Kalorienwert begünstigen eine gesundheitsbewusste Ernährung. Die Tiere sind sehr intelligent und lernfähig, und werden teilweise sogar geritten und eingespannt.

Am 11. November und am 25. Dezember 2004 wurden die ersten beiden Zuchterfolge Europas gefeiert. Die beiden in der Schweiz geborenen Jungtiere, ein Kuh- und ein Stierenkalb, stammen aus bester, aber unterschiedlicher Abstammung in Amerika und können deshalb direkt für die weitere Zucht eingesetzt werden.

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